Dorsoduro geheim



Wir schauen nach Verstecktem vom früheren Venedig. Denn Dorsoduro ist kein ausgesprochener Touristenmagnet, hat darum noch viel Ursprüngliches, da es kaum Hauptsehenswürdigkeiten Venedigs beherbergt, aber junge Universitäten in alten Mauern und eine lange Flanierpromenade mit Weitblick auf den breitesten aller Kanäle.


Dorsoduro zerfällt in zwei Hälften: im Osten die Zone der Kunst-Enhusiasten, Galerien und Flaneure, ganz im Westen ein studentisch-wissenschaftlicher Pol in sehr modern umgebauten ehemaligen Lagerhallen; verbunden durch die lange und sehr breite Flaniermeile der Zattere mit vielen Cafes, halb ins Wasser gebaut und mit Blick auf viel Wasser.
Dorsoduro heißt wörtlich "harter Rücken", wurde damit benannt nach steinigen Klippen, wo der Boden fester und höher gelegen war.

Zattere-Promenade in Venedig nachts Die Zattere-Promenade nachts



Blick von Zattere auf Molino Stucky Blick von der Zattere-Promenade über den breitesten aller Kanäle auf die einst größte Mühle Italiens, Molino Stucky, einem norddeutschen Ziegelsteinbau des 19. Jahrhunderts von einem norddeutschen Architekten.

Molino Stucky war einst die größte Kunstmühle Italiens, gestaltet mit norddeutscher Ziegelstein-Fassade
Im 19. Jahrhundert erreichte auch die Industrialisierung Venedig, das dringend neue Arbeitsplätze brauchte. Ein Herr Stucky errichtete die größte Kunstmühle Italiens gegenüber der Zattere-Promenade. Umgebaut zu einem Luxus-Hotel hier die Veränderung der Molino-Stucky-Fassade zwischen 1905 und 2019.

Molino Stucky war eine riesige Getreidemühlenfabrik; hier ein Foto aus den 1890er Jahren.
Historisches Foto aus dem Inneren dieser Getreidemühlenfabrik. Zum Größenvergleich ist hier einer der Arbeiter gelb markiert.



Turmstumpf bzw. 'gekürzter' Kirchturm in Dorsoduro

Wenn ein Kirchturm zu schief wird, muss er abgerissen oder gekürzt werden - wie hier in Dorsoduro. Am dem einen Balkon rechts neben dem Turm sieht man noch etwas von der dramatischen Absenkung des Nachbarhauses.


Woran erkennt man, dass hier einst ein Kanal floss?

Venedig war wohl die erste fast vollständig gepflasterte Stadt Europas. Weil die Stadt so reich war? Ja, auch, aber eine fast komplette Versiegelung der Stadt bereits im Mittelalter diente zur Sicherung der Trinkwasserversorgung. Denn durch Venedigs Kanäle zi

Schauen wir uns Beispiele aus dem "verborgenen" Dorsoduro an. rkuliert Salzwasser. Die Lösung dafür lässt
sich bei dieser Führung gut anhand der verschiedenen Pflaster aus den verschiedenen Jahrhunderten gut zeigen. Und dass hier im Bild oben einst mal ein Kanal floss - erkennt man woran?


Drei aneinander stoßende Plätze
Obwohl hier drei Plätze aneinander stoßen, wird es hier in einem eher abgelegenen Im Sommer gibt es hier Freiluft-Theater-Aufführungen.

"rituelle Raufereien" an Ponte dei Pugni ("Brücke der Fäuste") bei S-Barnaba

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Auch bei dieser Tour erfahren Sie viel an weniger bekannten Geschichten aus der Historie Venedigs.

Hinweise zur Stadtführung Dorsoduro geheim

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