Versteckte Gärten - Unbekannte Terrassen


Wir wechseln auf dieser Tour zwischen Dachterrassen und schönen Ausblicken einerseits und recht unbekannten kleinen Gärtchen und großen Gartenhöfen andererseits.

Mitten im Zentrum am Nabel Münchens, hier können Sie wohnen - für die Kleinigkeit einer Monatsmiete zwischen 1900 und 4100 Euro - diese Luxuswohnungen, um den grünen Dschungel eines Atriumhofes gruppiert, werden nur vermietet (Bild unten). Diesen bekommt der normale Münchner nicht zu sehen - wir führen Sie dorthin. Abgeschirmte Luxuswohnungen in der Münchner City



gastronomische Dachterrasse im Münchner Zentrum Hier können Sie sechs Tage in der Woche über den Dächern Münchnes Platz nehmen.

Wir führen Sie auf zwei verbundene, meist menschenleere Terrassen, aber mit Blick auf die Münchner Altstadt. Zwei Terrassen  über der Münchner Altstadt



Hier wohnt ein prominenter Münchner ___________ Beschaulicher Gartenhof am Stachus für Jedermann

Hier besuchen wir z.B. zwei recht unbekannte Gartenhöfe. Im Garten links oben sehen Sie den Hinterhof, wo hinter der Hauswand rechts einer der prominentesten Münchner wohnt - wir zeigen Ihnen bei der Tour am Balkon sein persönliches Wappen. Natürlich hat er auch eine schöne Dachterrasse, von der Sie einige kleinen, aber wichtigen Details kennenlernen sollen. Im Bild rechts oben ein beschaulicher Gartenhof am Stachus für Jedermann - mit Minzeblättern im Teeglas auf dem Tisch. Denn im Bistro nebenan können Sie sich bedienen.



Im Jahre 1800 waren 75%, also Drei Viertel der Münchner Altstadt noch in kirchlichem oder Klosterbesitz - so kirchlich-katholisch war einst München. Warum das ein Geschäftsmodell der Wittelsbacher Herrscher war, erklären wir Ihnen. Einige der davon übrig gebliebenen und doch sehr versteckten, großen Gartenanlagen mitten im Stadtzentrum zeigen Ihnen gerne.

Gartenanlage in kirchlichem Besitz im Zentrum München




Historische Bankfassade in München

Seit Herbst 2017 gibt es auf diesem historischen Gebäude zwei edle Balkone und Terrassen. Hier wurde mal Geld gedruckt und gebunkert - bayerische Reichsmarkscheine, wie Sie im Bild unten sehen. Bayerische Reichsmarkscheine von vor und nach dem 1. Weltkrieg Natürlich gab es dafür einen Tresor und auf der Balkonterrasse erwartet Sie Hermes, griechisch der Götterbote und bei den Römern Merkur, Gott des Handels und der Diebe. Kein Scherz, schließlich galten kaufmännische und Geld-Berufe von der Antike bis zum Mittelalter als nicht ehrbare Tätigkeiten. Hermes auf dem Dach einer alten Bank in München

Auf dem Weg dorthin gibt es unter'm schrägen Glasdach grüne und blühende Pflanzenwände. In diesen Innenräumen residierte früher der Vorstand einer deutschen Großbank - die sich leider diese teure, historische Immobilie heute nicht mehr leisten kann. Darum, und nur darum ist es derzeit möglich, dieses altehrwürdige Bankgebäude zu besichtigen, wo im Königreich Bayern einst bayerische Reichsmarkscheine gedruckt und gebunkert wurden (siehe die bayerische Göttin Bavaria auf einem der alten Geldscheine der "Bayerischen Notenbank"). lebende Pflanzenwand unter Glasdach




In diesem ehemaligen Klosterhof (Bild rechts unten) stehen heute (über)lebensgroße Skulpturen früherer Wittelsbacher Herrscher. Anhand einer im 2. Weltkrieg lädierten Statue werden wir dort ganz kurz mal Ihre Geschichtskenntnisse auffrischen. Statuen früherer Wittelsbacher Herrscher in Münchner Klosterhof

Beachten Sie beim Ritter im Bild rechts (mit einer Weltkugel in der Hand) die Verschalung des männlichen Geschlechts. Die war einst nötig, um im Kampf dort nicht angreifbar zu sein.



Aus Gips und Hasenknochenleim : Unterwegs auf der Tour zeigen wir Ihnen auch diese Stuckdecke eines königlichen Hoflieferanten aus Gips und Hasenknochenleim. Gleich hinter diesem schönen Zimmer liegt dann der riesige Garten eines alten Adelspalais. Stuckdecke aus Gips und Hasenknochenleim eines königlichen Hoflieferanten in München



Tauben sind eher eine Stadt - als eine Landplage. Die Inhaber der Innenhöfe und Gärten der Innenstadt unternehmen alles mögliche, den Tauben den Zugang zu verwehren. Wir zeigen Ihnen ein besonders kurioses Beispiel in diesem Hof: An einem denkmalgeschützten Brunnen - einst für Tauben angelegt - kommt keine Taube mehr heran, nur noch Dackel trinken aus dem Taubenbrunnen. Hier steht in München das Denkmal für die erste Frau, die Tauben fütterte



Ausblicke an einer neuen Balkonterrasse. Ausblicke von Münchner Balkonterrasse

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