Versteckte Gärten - Unbekannte Terrassen


Wir wechseln auf dieser Tour zwischen Dachterrassen und schönen Ausblicken einerseits und recht unbekannten kleinen Gärtchen und großen Gartenhöfen andererseits.

Wir führen Sie auf zwei verbundene, meist menschenleere Terrassen, aber mit Blick auf die Münchner Altstadt. Zwei Terrassen  über der Münchner Altstadt



Hier wohnt ein prominenter Münchner ___________ Beschaulicher Gartenhof am Stachus für Jedermann

Hier besuchen wir z.B. zwei recht unbekannte Gartenhöfe. Im Garten links oben sehen Sie den Hinterhof, wo hinter der Hauswand rechts einer der prominentesten Münchner wohnt - wir zeigen Ihnen bei der Tour am Balkon sein persönliches Wappen. Natürlich hat er auch eine schöne Dachterrasse, von der Sie einige kleinen, aber wichtigen Details kennenlernen sollen. Im Bild rechts oben ein beschaulicher Gartenhof am Stachus für Jedermann - mit Minzeblättern im Teeglas auf dem Tisch. Denn im Bistro nebenan können Sie sich bedienen (Achtung: An Feiertagen NICHT zugänglich. Änderung Frühjahr 2019: statt des vormaligen Bistros befindet sich nur noch eine Cappuccino-Maschine dort, das Bistro wurde leider in die Oberetage verlegt, d.h. der Weg ist jetzt bisserl weiter dorthin).



Im Jahre 1800 waren 75%, also drei Viertel der Münchner Altstadt noch in kirchlichem oder Klosterbesitz - so kirchlich-katholisch war einst München. Warum das damals eher ein Geschäftsmodell als die Frömmigkeit der Wittelsbacher Herrscher war, erklären wir Ihnen. Von dem, was da vom klerikalen Grundbesitz mitten im Stadtzentrum übrig geblieben ist, zeigen wir Ihnen gerne einiges an Hand recht versteckter, großer Gartenanlagen.

Gartenanlage in kirchlichem Besitz im Zentrum München




In diesem ehemaligen Klosterhof (Bild rechts unten) stehen heute (über)lebensgroße Skulpturen früherer Wittelsbacher Herrscher. Anhand einer im 2. Weltkrieg lädierten Statue werden wir dort ganz kurz mal Ihre Geschichtskenntnisse auffrischen. Statuen früherer Wittelsbacher Herrscher in Münchner Klosterhof

Beachten Sie beim Ritter im Bild rechts (mit einer Weltkugel in der Hand) die Verschalung des männlichen Geschlechts. Die war einst nötig, um im Kampf dort nicht angreifbar zu sein.



Ein Ort der Schickeria

Wir führen Sie durch einen einst langweiligen Hof, der sich inzwischen zu einem Ort der 'Schickeria' entwickelt hat.



Aus Gips und Hasenknochenleim : Unterwegs auf der Tour zeigen wir Ihnen auch diese Stuckdecke eines königlichen Hoflieferanten aus Gips und Hasenknochenleim. Gleich hinter diesem schönen Zimmer liegt dann der riesige Garten eines alten Adelspalais (Achtung: der Garten ist an Feiertagen und im Winter NICHT zugänglich; die Decke jedoch schon sichtbar). Stuckdecke aus Gips und Hasenknochenleim eines königlichen Hoflieferanten in München



Tauben sind eher eine Stadt - als eine Landplage. Die Inhaber der Innenhöfe und Gärten der Innenstadt unternehmen alles mögliche, den Tauben den Zugang zu verwehren. Wir zeigen Ihnen ein besonders kurioses Beispiel in diesem Hof: An einem denkmalgeschützten Brunnen - einst für Tauben angelegt - kommt keine Taube mehr heran, nur noch Dackel trinken aus dem Taubenbrunnen. Hier steht in München das Denkmal für die erste Frau, die Tauben fütterte



Mitten im Zentrum am Nabel Münchens, hier können Sie wohnen - für die Kleinigkeit einer Monatsmiete zwischen 1900 und 4100 Euro (Stand 2017) - diese Luxuswohnungen, um den grünen Dschungel eines Atriumhofes gruppiert, werden nur vermietet (Bild unten). Diesen bekommt der normale Münchner nicht zu sehen - wir führen Sie dorthin (Achtung: An Feiertagen NICHT zugänglich!). Abgeschirmte Luxuswohnungen in der Münchner City



gastronomische Dachterrasse im Münchner Zentrum Hier können Sie sechs Tage in der Woche über den Dächern Münchnes Platz nehmen( Achtung: An Feiertagen NICHT zugänglich!).



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